Holzwerkelei

Neues Hobby, Spaß mit Holz, langsam besser werden

Fertiges Projekt: Thien Baffle(s) - Kampf dem Staub

TL;DR gleich am Anfang? Hier geht es zum Album.

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Vor einiger Zeit habe ich mir aus China für 20€ einen Zyklon bestellt und damit meinen Absaugwagen gebaut. 5m Schlauch sollten dafür sorgen auch in jede Ecke der Werkstatt zu kommen und alle möglichen Maschinen abzusaugen.

An sich hat der Zyklon sehr gut funktioniert, aber es war echt lästig laufend die Absaugung umzustecken. So war ich (oft erfolgreich) versucht das kleine Teil mal schnell so zu sägen oder das Teil zu schleifen - ohne Umstecken, ohne Absaugung.

Ein Schnitt tut da nicht weh, irgendwie scheinen die sich aber geheimnisvollerweise zu addieren und viel Dreck zu machen.
Also musste auf Dauer eine andere Lösung her. Ein erster Schritt war ziemlich günstig an einen Festool CTL Mini zu kommen, aber der hätte dank seines kleinen Beutels (Mini eben) auch einen Zyklon gebraucht. Durch Zufall habe ich den Begriff Thien Baffle aufgeschnappt.

Spätestens seitdem ich die Videos von Marius Hornberger gesehen habe war klar: so was will ich auch bauen. Und zwar gleich zwei. Ein kleiner mit dem Kärcher direkt unter die Kreissäge (und nur dafür) und ein größerer unter die Werkbank für den ganzen Rest.

Trotz einiger Fehler war der Bau nicht soooo anspruchsvoll, ich bin mit dem Ergebnis aber sehr zufrieden. Hoffe das bleibt auch mit Langzeiterfahrung so.
Polycarbonat als Basis dafür ist ziemlich günstig (21,50€ für beide Platten), kann ich jedem nur empfehlen. HT-Rohre kostet quasi nichts, Meterware Schlauch geht auch noch - das teuerste waren leider die ganzen Muffen.

Ein wahnsinnig spannendes Video des größeren Thien Baffle in Aktion gibt es hier bei Youtube zu bestaunen, sofern ihr was erkennt :)

Kleines Missgeschick - Seite wieder online

Ups - kann ja Kainer ahnen, dass beim Erreichen der Speicherplatzgrenze die ganze Seite in die Knie geht.
Vermutlich seit dem Upload der letzten Bilder am 18.10.2016 war der gebuchte Platz alle, was ich nicht bemerkt habe. Damit hatte Koken dann diverse Probleme (API Error, nur Text, keine Bilder...), was ich ebenfalls nicht bemerkt habe.

Erst durch den Versuch eines Updates im Backend diese Woche (was mir einen Fehler entgegen warf) fing ich an nachzuforschen. Im Endeffekt war wie oben erwähnt die Lösung ganz einfach: größeres Paket beim Hoster buchen und gut wars.

Bin ich ja auch schon nach ein paar Tagen drauf gekommen...

Neues Projekt: Schaukel

Phase 1 von einem interessanten Projekt ist fertig - eine (doppelte) Schaukel für den Garten. Interessant, aber völlig unterschätzt.

Eigentlich wollte ich bei Kleinanzeigen eine gebrauchte für einen schmalen Taler kaufen.
Eine ausgeblichene Kettler mit Gondel und Schaukelbrett für 30€, Holzkonstruktion mit 2 Schaukelbrettern und Kletterseil am überstehenden Balken für 50€ oder (der absolute Preisknaller) Holzturm mit doppelter Schaukel (Gondel und Brett) und großer Wellenrutsche für 55€. Angebote gibt es bei geduldiger Suche genug.

Dann war da die Idee - ich habe ja noch seit einem Jahr dicke Balken (17x22 cm) rumliegen, daraus könnte man doch was machen. Die waren kostenlos und zuerst eigentlich als Brennholz gedacht. Kostenlos und Restholz, zwei Dinge die ich besonders an Projekten mag. 

Auf der Grund der durchaus mächtigen Maße sollte es aber keine klassische Schaukelkonstruktion mit gekreuzten Balken als Ständer werden, sondern nur ein (umgedrehtes) U.

Das sollte die zukünftige Form sein, eine normale Kreuzkonstruktion wollte ich bei den schon mächtigen Balken nicht haben.

Darüber, wie ich das dann bombenfest im Boden verankern, damit es auch der Schaukelbewegung eines oder zwei Erwachsenen widerstehen kann, habe ich mir viele viele Gedanken gemacht und auch im Woodworker Forum um Rat gefragt.
Im Endeffekt habe ich, relativ simpel, jeweils ein großes Loch gebuddelt und am Ende wieder mit Beton aufgefüllt. Ob das auf Dauer hält wird sich noch zeigen, aktuell wackelt das kein bisschen. Notfalls muss ich eben in den sauren Apfel beißen und seitliche Stützen anbringen. Da habe ich schon etwas mit Vierkantrohren im Hinterkopf, was gleich zum nächsten DIY Thema führt: Schweißen.

Genauere Beschreibungen der einzelnen Schritte stehen wieder größtenteils als Beschreibungen unter den Fotos. 
Hier geht es zum Album.

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Neuzugang in der Werkstatt: 2x Makita DF 330

Ich habe mir einen klitzekleinen Minitraum erfüllt: Zwei brauchbare Akkuschrauber, um nicht laufend Bits und Bohrer wechseln zu müssen.
Im Prinzip hatte ich so was ja schon mit meinem grünen Bosch PSR 14,4 LI-2 und dem Bosch PSR 7,2, was in meinen Augen aber keine so wirkliche brauchbare Kombination darstellt. Obwohl, ihren Job haben die beiden schon erfüllt - vielleicht wollte ich also einfach nur ein neues Spielzeug :)

Eigentlich wollte ich primär eine Alternative zum großen Akkuschrauber, da der mir mittlerweile zu unhandlich ist und die Akkus auch langsam nachgeben.
Inzwischen sollen die 10,8 V Geräte ja gut genug für alle Standardaufgaben sein und handlicher sind die oben drein noch.

Bosch und Makita standen zur Wahl, die geben sich in den Leistungs- und Preisdaten nicht so viel. Als ich aber dann die nackte Makita (ohne Akku und weiteres Zubehör) für 40€ auf Amazon gesehen habe war die Sache klar.
Also habe ich jetzt zwei Akkuschrauber, wenn auch "nur" mit zwei Akkus. Die kosten aber gerade mal weitere 30€, vorher aber erst mal schauen wie das im Alltag so geht mit den beiden.

Erster Eindruck ist sehr sehr gut. Und die erste Belastungsprobe mit 6x100er Holzschrauben ohne vorbohren in einen dicken Balken wurde auch bestanden. Ich glaube das stellt auch so ziemlich das Ende der Leistungsmöglichkeit dar.

Makita DF330 - und gleich zwei davon. Damit kann ich bohren und schrauben, ohne immer wechseln zu müssen.

Neuzugang in der Werkstatt: Bohrmaschine Bosch GSB 21-2 RCT

Bei der Suche nach einer (gut und günstigen) Bohrmaschine hatte ich mich für eine Protool DRP 10 EQ entschieden, welche oft im woodworker.de Forum empfohlen wird. Die sieht man auch des Öfteren bei Videos von Guido Henn im Einsatz, kann so schlecht also nicht sein. 

Zuerst war ich auch zufrieden, später im Bohrständer dann aber nicht mehr 100%ig. Beim Bohren in Holz und Metall (dicke Dinger) ist mir trotz runtergeregelter Drehzahl der Bohrer das ein oder andere Mal stehen geblieben. 

Eigentlich nichts dramatisches, aber dann habe ich bei Holzwurm Tom seine Bosch GSB 21-2 RCT gesehen und meinen Suchagenten bei eBay Kleinanzeigen auf Reisen geschickt. Es hat ein paar Monate gedauert, aber nun wurde ich zu einem (für mich) akzeptablen Preis fündig. 

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Neues Hobby! Neue Seite! Kein Text?

Ja, schon wieder ein neues Hobby. Seit Herbst 2015 beschäftige ich mich mehr mit Holz und versuche etwas daraus zu machen.
Und es macht Spaß, viel Spaß. Im Gegensatz zur Fahrradbastelei (nicht aus den Augen, oder dem Sinn) kann ich da jederzeit ein neues Projekt beginnen oder an Kleinigkeiten arbeiten.

Wie fast schon gewohnt wollte ich die Arbeit ein bisschen mit Fotos dokumentieren. Aber auf einem Blog sollten diese diesmal nicht landen.
Wieso? Nun, zum einen gibt es da draußen tausende Leute die es besser können. Das Schreiben, das Fotografieren, das Holzwerkeln.
Zum anderen aber wegen der vielen Arbeit. Regelmäßig so ein paar poplige Beiträge zu schreiben macht viel mehr Arbeit als ich gedacht hätte.

Deswegen sollte es eine reine Fotoseite werden und dabei bin ich auf koken gestoßen. Einfach aus Lightroom heraus Alben und Fotos hochschießen, die Beschreibung wird direkt mit übernommen. Online dann noch ein paar Kleinigkeiten (Reihenfolge der Alben, Beschreibung usw.) ergänzt, größtenteils nur bei einem neuen Album notwendig.
Einfacher und mit weniger Arbeit geht es kaum.

Allerdings bietet koken als Veröffentlichung von Text an (dort Essay genannt), was ich ja aber wie gesagt eigentlich nicht will. Zumindest nicht als lange Posts mit Projektbeschreibung bzw. Fortschritt.
Deswegen werde ich entweder den Bereich (trotzdem in Blog umbenannt) ganze ausblenden oder dort nur kurze Hinweisposts (neue Maschine in der Werkstatt, neues Projekt...) veröffentlichen.

Aktuell tendiere ich zum letzteren.

Nachtrag
Essay wurde von Blog in Neuigkeiten umbenannt, denn einen Blog wollte ich ja eigentlich explizit nicht mehr haben.
Dort sollen wie schon erwähnt kurze Posts erscheinen - mehr oder minder kurz zumindest. Hauptsächlich will ich mich nicht mehr "gezwungen" fühlen etwas zu schreiben.

Schreibe ich etwas ist es Ok, wenn nicht: auch. Im Vordergrund stehen weiterhin die Bilder mit ihren kurzen Unterschriften.